Mercedes Benz W124 Club e.V.

Jette Rüdiger • 12. Juni 2026
Palme zeichnet sich als Silhouette vor einem klaren türkisfarbenen Himmel ab

Wenn Sterne ankommen – das 21. Jahrestreffen des Mercedes-Benz W124-Clubs im c/o56

Vor dem Eingang eines modernen Gebäudes mit Glasvordach standen mehrere schwarze Autos.

Manche Gäste kommen mit einem Koffer. Andere mit einem Klassiker. Vom 11. bis 14. Juni 2026 ist das c/o56 Chemnitz Basislager für etwas, das man nicht alle Tage erlebt: Das 21. Jahrestreffen des Mercedes-Benz W124-Clubs Deutschland e.V. und damit für eine Gemeinschaft, die ihre Leidenschaft für eine der beliebtesten Baureihen der Stuttgarter Automobilgeschichte bis heute lebt.


Der W124, gebaut von 1984 bis 1995, gilt bis heute als einer der zuverlässigsten und charakterstärksten Mercedes aller Zeiten. Wer ihn fährt, tut das selten aus Vernunft allein. Es geht um Haltung. Um ein Gefühl. Und um die Menschen, die dieses Gefühl teilen.


Genau diese Menschen sind dieser Tage bei uns im Haus. Angereist aus ganz Deutschland und der Schweiz, organisiert von der Regionalgruppe Mitteldeutschland rund um Christian Bartsch und mit einem Programm, das Chemnitz und das Erzgebirge von ihrer schönsten Seite zeigt.


Auf dem Plan stehen Ausfahrten durch das Chemnitztal und das Sterntal zur Augustenburg, eine Tour durch das Erzgebirge zum Scheibenberg, ein Besuch im Horchmuseum Zwickau und eine Openhouse-Veranstaltung im historischen Kraftverkehr Chemnitz. Dazu Pflege- und Wartungsworkshops und eine Stadtrundfahrt durch Chemnitz, eine Stadt, die gerade selbst zeigt, was möglich ist, wenn Menschen mit Herzblut an etwas glauben.


Dass das c/o56 Chemnitz als Unterkunft für dieses Treffen gewählt wurde, macht uns stolz. Es passt: Ein Haus, das Schritt für Schritt weitergedacht wird, als Treffpunkt für Menschen, die ihre Klassiker mit derselben Sorgfalt pflegen.


Willkommen in Chemnitz. Willkommen im c/o56.

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Es gibt Orte, bei denen man nach fünf Minuten vergisst, dass man eigentlich noch in Sachsen ist. Der Pineapple Wakepark gehört genau dazu. Palmen, Wasser, Boards, Musik und Menschen, die scheinbar schwerelos über den See ziehen. Und irgendwo dazwischen dieses Gefühl, kurz komplett raus zu sein. Nicht im Alltag. Nicht in der Stadt. Sondern eher wie an einem Ort, den man eigentlich viel weiter weg vermutet hätte. Genau das macht den Pineapple Wakepark so besonders. Er funktioniert nicht nur als Wakeboard Anlage, sondern als Perspektivwechsel. Egal ob man selbst auf dem Board steht oder einfach nur am Wasser sitzt und zuschaut. Die Atmosphäre verändert sofort das Tempo des Tages. Besonders spannend ist, dass hier Anfänger und erfahrene Rider gleichzeitig funktionieren. Während die einen ihre ersten Meter auf dem Wasser schaffen, ziehen andere scheinbar mühelos über Rampen und Hindernisse. Genau dieses Nebeneinander macht den Ort angenehm unaufgeregt. Kein Leistungsdruck, sondern Bewegung, Sommer und dieses typische Gefühl, länger bleiben zu wollen als geplant. Dazu kommt die Lage. Nur einen Katzensprung von Chemnitz entfernt entsteht plötzlich ein Ort, der eher nach Urlaub aussieht als nach Tagesausflug. Genau dieser Kontrast überrascht viele Gäste. Morgens noch Frühstück in der Stadt. Wenig später Füße im Sand, Wasserblick und komplette Ruhe im Kopf. Vielleicht passt genau das deshalb so gut zur Region. Chemnitz und das Erzgebirge funktionieren oft über diese Perspektivwechsel. Stadt und Natur. Fokus und Pause. Bewegung und Ruhe.
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